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Neurolgische Störungen und Schmerzen

Sehr geehrter Herr Dr. Zimmermann!

Heute möchte ich Ihnen fast 3 Wochen nach meiner Kur einen kurzen Bericht geben. Der Volksmund sagt: „Besser spät als nie“.

Aber dass ich 78 Jahre alt werden mußte, bevor ich meine erste Erfahrung mit einer Mayr-Kur machen konnte, das kommt mir doch vor wie verschenkte Jahre.

Vor genau 15 Jahren erlitt ich eine schwere zentrale Gehirnblutung mit rechtsseitiger Lähmung, auch der Stimme, was mich besonders schmerzte: ich konnte nicht mehr singen.

Im Laufe von 6 Wochen erholte sich die Motorik wieder fast ganz, wenn auch das Schreiben bis heute noch Mühe macht und die Hand dabei schnell ermüdet und schmerzt. Auch das Gehen lernte ich wieder. Zurück blieben rechtsseitige Verkrampfungen und Dauerschmerzen. Tagsüber kam es mir weniger zu Bewußtsein, weil ich durch meine Familie und die Arbeit abgelenkt war. Aber nachts war es , als wäre im Kopf eine Schaltung verkehrt eingestellt: Sowie die linke Seite entspannte, krampfte und versteifte die Rechte. So erwachte ich jede Stunde und konnte nur durch gezielte Dehn- und Streckübungen und einige spezielle Entspannungsübungen wieder zur Ruhe kommen und einschlafen. Das Wunderwerk des Organismus stellte sich erstaunlicherweise auf diesen Rhythmus ein, und ich fühlte mich morgens trotzdem erholt und frisch. Der Dauerschmerz aber von den Zehen bis in die Fingerspitzen wurde im Laufe der Jahre immer entnervender.

Eine Kur in der Schmiederklinik in Allensbach am Bodensee tat zwar gut, brachte aber keine Erleichterung. Auch ein Versuch mit Ganzkörper- Fangopackungen in Abano in Italien, die von vielen so gerühmt werden, war ganz und gar vergeblich, zumal die medizinische Betreuung total oberflächlich war.

Durch Freunde hörten wir von der Zimmermann-Klinik in Badenweiler. Dort war ein Freund, der seit dem 3. Lebensjahr unter zunehmender Migräne gelitten hatte, geheilt worden. Diesen Versuch wollte ich noch machen und bekam von unserem zuständigen Amtsarzt in Lörrach grünes Licht dafür.

Sollte auch dieser Versuch scheitern, wäre meine Vertrauen in Kuren endgültig begraben worden. Schon das Vorgespräch mit dem Chefarzt Dr. Zimmermann, einem diplomierten Mayr-Arzt, vermittelte mir den Eindruck: Hier geht es nicht um Methoden oder um irgendeine „alleinseligmachende“ Diät, sondern um die „Pflanze Mensch“, deren Erdreich der Darm ist. Dieser Darm aber war bei mir durch falsches Verhalten und untaugliche Eßgewohnheiten zu einem „Morast“ geworden, wodurch der  Mensch in seiner Gesundheit und seinem Wohlbefinden mehr und mehr Schaden genommen hatte.

In den 3 Wochen meiner Kur lernte ich ganz Wesentliches. Erstens durch die Entlarvung der Lüge, dass „Salat doch so gesund ist“ und damit Magen und Darm übersäuert werden. Es kommt zu Blähungen und Gärung, Leber und Galle werden überfordert und können Giftstoffe nicht mehr verarbeiten.

Zweitens: So kommt es über die Leber zu einer Rückvergiftung ins Blut und in der Folge zu fast all den therapieresistenten Erkrankungen, an denen wir vor allem in der westlichen Welt leiden.

Ich habe mich auf diese Kur eingelassen in der Bereitschaft, meine Lebensweise umzustellen. In dieser Klinik habe ich hochmotivierte Mitarbeiter kennengelernt, die ganz persönlich an meinem Ergehen interessiert waren. Allen voran der „Chef“, der Tag und Nacht präsent war – man fragt sich manchmal, wann er eigentlich schlafen würde. In einem Klima der Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft und der landschaftlichen Schönheit Badenweilers ging es Leib und Seele wohl.

Die erste Nacht ohne Schmerzen – nach 15 Jahren! – war zwar erst die 14., aber alle folgenden hielten, was sie versprach. Auch heute nach 3 Wochen nach der Kur schlafe ich zwar weiterhin mit Verspannungen und häufigem Aufwachen, aber ohne Schmerzen! So ganz nebenbei hat sich mein Blutdruck normalisiert. Ich brauche auch nach 15 Jahren- keine blutdrucksenkenden Medikamente mehr. Diese Erfahrung, dass durch die Sanierung des Darms Heilung gefördert und Wohlbefinden und Lebensmut gesteigert werden, wünsche ich allen, die bisher meinten, mit ihren Krankheiten eben leben zu müssen.

Mit herzlichen Grüßen

Ihre dankbare S. E.

 
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