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Verstopfung und Migräne 07

Sehr geehrter Dr. Zimmermann,

Im Juli 2005 war ich das erste Mal in Ihrer Klinik, zehn Tage, eigentlich eine sehr kurze Zeit gemessen an den gesundheitlichen Problemen, die ich im Gepäck mitbrachte: seit Jahren chronische Verstopfung, fast täglich morgendliche Kopfschmerzen, dazu Migräneattacken alle 2-4 Wochen, die jeweils zwei Tage dauerten.

Meine Gefühle damals waren sehr zwiespältig. Einerseits war ich voller Hoffnung, schließlich war dies der letzte Strohhalm, nach dem ich greifen konnte. Zu viel hatte ich zuvor schon vergeblich versucht. Andererseits war ich auch skeptisch. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass meine gesundheitlichen Probleme durch eine solche Entgiftung und Änderung meiner Ernährungsgewohnheiten zu beeinflussen wären, geschweige denn ganz verschwinden sollten.

Die Aufnahme im Haus war freundlich, wurde aber durch eine zweitägige Migräne gleich zu Beginn meines Aufenthaltes auf eine harte Probe gestellt. Da habe ich dann erlebt, wie sehr Sie alle sich um jeden einzelnen Patienten kümmern.

Das eine ärztliche Untersuchung mit dem dazu gehörenden Gespräch so umfangreich und ausführlich ist, hatte ich zuvor noch nicht erlebt.

Mit gemischten Gefühlen sah ich den Darmspülungen entgegen. Doch dass ich diese als eine angenehme innere „Säuberung“ erleben und empfinden würde, hätte ich mir zuvor nicht vorstellen können.

Als richtig spannend habe ich die Organbehandlung erlebt. Ein richtiges „Erlebnis“. Nebenbei war es eine gute Übung zur Körperwahrnehmung.

Die zehn Trage in Ihrer Klinik fuhr ich gestärkt und zuversichtlich nach Hause. Die Migräne hat mich seitdem nur noch in großen Abständen heimgesucht (ungefähr alle fünf bis sechs Monate). Kopfschmerzen, früher mein fast Begleiter, habe nur noch selten.

Es grüßt Sie herzlich

Frau M. F.

 
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