Info-Telefon: +49 (7632) 754-0  ·  eMail:    
Dankesgedicht von A.T.
Dankesbrief einer lieben, dankbaren Patientin im Februar 2005

Mit letzter Hoffnung kam ich hierher
die Zeit vorher, die war sehr schwer.
Mit Unwohlsein und großen Schmerzen
Und großen Druck auf meinem Herzen,
mit einer Blase, die Kummer machte,
mit einem Kopf oh weh und sachte.
Er krampfte oft, es war ein Jammer,
ich verzog mich dann in meine Kammer.
Die Puste ging mir dauernd aus,
wenn ich dann ging mal aus dem Haus;
ein Buch verschwamm vor meinen Augen,
ich bin doch keine Oma, kaum zu glauben!
Das Leben zog an mir vorbei,
das war mir niemals einerlei.
Doch wo ist die Hilfe in der Not,
wo gibt’s nur Tee und etwas Brot?
Dort in der Klinik am rauschenden Bach
Fand ich ein Zimmerlein unter dem Dach.
Es ist so schön, mir ward' nicht bang
Drum blieb ich hier vier Wochen lang.
Nach ein paar Tagen gab's nen Brei,
wenn man war schon ein bißchen frei
 von den Giften und den Gasen,
von denen wir hier öfters lasen.
Was lernte ich da, jetzt kenn' ich mich aus,
wenn über die Leber läuft eine Laus
und die Galle ist dunkel wie ein Loch,
das heißt "Melancholie": " Ich weiß es doch!"
Der Doktor erzählte...., wo holt er's bloß her?
Ist sein Gehirn denn so groß wie das Meer?
Alles kann ich mir nicht merken, das ist klar
Doch ein Paradies ist das, wo ich hier war.
Soviel liebe Leute die wollen dein Gutes
Und helfen, wenn du mal bist schlechten Mutes.
Sie biegen und drehen, bis der Termin endlich passt
Und rennen Trepp' auf und Trepp' ab ohne Rast.
Der Petre der geht ganz schön an dich ran,
es ist halt ein "Bär" von einem Mann".
Der Monique machte man gar nichts vor,
denn sie konnte es sehen in ihrem Rohr.
Was man hat so in sich reingeschichtet,
es entging ihr nichts, sie hat alles gesichtet.
Die Orbe bei Dr. Schirmer tat mir soooo gut
Die Atmung war tief und sie machte mir Mut.
Die Energie holte er für mich herunter,
Gott machte mich durch ihn wieder munter.
Gymnastik muß sein, es tut uns nicht schaden
Bringt Muskelkater in Armen und Waden.
Durch Frau Friedrich haben wir uns aufgerafft
Es bringt schließlich Elan und Lebenskraft.
Jetzt komm ich zum Chef: er ist nicht mit Geld zu bezahlen,
Er kennt viele Menschen und sieht ihre Qualen.
Das Wohl der Patienten liegt im so nah,
dass man noch nachts Licht bei ihm sah.
" Herr Doktor, die Blähungen rauben mir die Stille."
" Kommen Sie her, ich geb' ne Paspertinpille."
"Und ich hab so Kopfweh und find keine Ruh"
"Kommen sie rein und machen Sie die Tür hinter sich zu"
"Ich hab' ne Maschine, da bin sehr froh,
da lass' ich nun raus für Sie nen Espresso."
Auch die Küche darf man nicht vergessen,
was wäre der Mensch doch ganz ohne Essen!
Ich bin fast am Ende von meiner Zeit
Und doch für ein neues Leben bereit
In dem es nicht nur geht um Speis' und Trank,
sondern auch mal Sitzen besinnlich auf einer Bank:
Den Vöglein lauschen, die Natur beachten
Und nicht nur nach anderem Wahne schmachten.
Wie es weiter geht, man wird es schon seh'n
Ich hoffe diese Klinik bleibt ewig bestehn!
Und nicht zu vergessen ganz ohne Schranken:
Unserem Herrgott für dies alles zu danken.
Und noch zwei liebe Menschen
Ganz wichtig, dass ich sie erwähn'
Man konnte sie auch umherhuschen sehen:
Mit Schneemassen kämpfte Hoti die ganze Zeit,
ich sah manchmal zu,
er tat mir fast leid.
Ein Hoch auf Frau Hohmann
Die hier vieles verwalt'
Ich wünsch' ihr, sie wird über 100 Jahre alt!
Keinen von Ihnen wird ich je vergessen
An allen könnt sich so Mancher dran messen!

Ich wünsche das Beste für die Zukunft!

A.T.


 
< zurück   weiter >
© 2010 Klinik Zimmermann Betriebsgesellschaft mbH