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Liebe Freunde, Patienten und
Mitarbeiter/innen der Klinik Zimmermann,
heute bin ich exakt "100 Tage ohne Migräne"! Dies ist
ein guter Grund diesen Brief zu schreiben und dem „Team Zimmermann" für
seinen Einsatz an mir als Patienten zu danken und Ihnen allen im
Krankheitsfall Mut zu machen, dort im Hause eine Mayr-Kur durchzuführen!
Nachfolgend möchte ich Ihnen einen Bericht geben, wie es zu diesen 100 Tagen -
und hoffentlich noch weiteren Tagen und dann auch Wochen - kam:
Ich (Jahrgang 1951) leide
seit dem 3. Lebensjahr an schwerster „Migräne ohne Aura". Diese kommt mit
vielen - den Betroffenen bekannten - Begleiterscheinungen (starke Kopfschmerzen
= Druck in der Birne (!), Übelkeit, Erbrechen, Licht-, Geräusch-, Geruchsempfindlichkeit,
etc.) daher. Selbst meine grazile Frau scheint bei einer Migräne-Attacke ,;wie
ein Elefant" durch die Wohnung zu stampfen!
Anfangs, d.h. in jungen Jahren,
war die Migräne für mich noch leicht zu ertragen und es reichten zur
Schmerzbekämpfung 1-2 leichte Tabletten (TEMAGIN u.ä.) aus. Später, so ab dem
33. LJ mussten es schon „Atombomben" sein (z.B. SPASMO CIBALGIN COMPOSITUM).
Vor ca. 18 Jahren kamen dann Medikamente mit dem Wirkstoff „Triptan" auf
den Markt, die mir lange Zeit und gut halfen. Die Medikamente (Tabletten,
Zäpfchen - zeitweise nahm ich auch Injektionen) sind als Schmerzkiller zwar
effektiv, aber in ihren Nebenwirkungen „nicht ganz ohne"! Übrigens:
Schmerzmittel nahm/nehme ich generell nicht prophylaktisch!
Mit meinem Hausarzt zusammen
probierte ich lange Jahre auch Prophylaxen aus (div. Betablocker,
Calcium-Antagonisten, usw.). Auch diese hatten z.T. massive Nebenwirkungen
(Schwindel, Konzentrationsschwäche, Gewichtszunahme) und brachten in meinem
Fall rein gar nichts! Auch mehrere Neurologen nahmen sich meiner ohne Erfolg
an. 1994 war ich für 10 Wochen in einer Migräneklinik. Dort lernte ich Entspannungsübungen
und setzte - auf Rat meines Arztes - die Einnahme der Schmerzmittel ab. Dies
hielt ich dann für 6 ½ Jahre durch! Später versuchte ich die
Medikamenten-Einnahme so weit wie möglich in Grenzen zu halten - was sicherlich
nicht immer gelang. Die Migräne-Situation nach dem Klinikaufenthalt verbesserte
sich zunächst um ca. 50% und nahm dann im Lauf der Zeit wieder auf das alte Maß
zu. 1999 versuchte ich eine Akupunkturbehandlung - ganz ohne Erfolg. 2005 nahm
ich eine Osteopathiebehandlung auf. Mit dieser erreichte ich innerhalb eines
Jahres eine Verbesserung von ca. 30%.
Wenn ich von „meiner"
Migräne spreche, dann heißt dies prinzipiell gesehen und im Schnitt pro Monat:
12 x Kopfschmerzen - davon 9 x Migräne, 10 x Medikamenteneinnahme und 1 ½ Tage
Arbeitsausfall (Tendenz: steigend).
Ich komme nun zum Schluss der
„Leidensgeschichte": Im Oktober 2005 bekam ich sehr starke Bauchschmerzen
und ließ eine Magenspiegelung - die eine Magenschleimhautentzündung attestierte
- durchführen (eine Darmspiegelung ließ ich schon im Herbst 2004 machen). Die
Schmerzen klangen durch ein Medikament fast gänzlich ab. Im Februar 2006 bekam
ich eine absolut schlimme Migräne und in der Folge sehr starke Bauchschmerzen.
4 Wochen war ich krank - die Schmerzen blieben. Dazu gesellten sich u.a.
Übelkeit, Müdigkeit, Schwinde, Unlust zur Arbeit, Konzentrationsschwäche. Beim
Neurologen (die Untersuchung mit dem „vollen Programm" brachte kein
Ergebnis) erhielt ich ein Psychopharmaka. Daraufhin nahmen meine o.g. Symptome
nochmals dramatisch zu. Nach 16 Tagen setzte ich das Medikament aus eigenen
Stücken ab!
Und nun kommt die Klinik Zimmermann ins Spiel: durch
Vermittlung einer befreundeten Familie, welche die Klinik und einige
Mitarbeiter dort gut kennt, bekam ich Kontakt und eine Untersuchung am 30. März
2006 beim Chefarzt, Hr. Dr. Zimmermann (meine Frau konnte übrigens mit dabei
sein). Die Themen von Dr. Zimmermann „Selbstvergiftung aus dem Darm" und
„Migräne als therapieresistente Krankheit" kamen bei mir so überzeugend
an, dass ich mich noch im Untersuchungszimmer entschloss, eine 3-wöchige
„Mayr-Kur" durchzuführen. Am Morgen des 17. Mai 2006 trat ich also die Kur
an und es kam gleich richtig „dick": Kaum in der Klinik angekommen meldete
sich eine saftige Migräne (inkl. erbrechen) mit einem gewaltigen Kopfschmerz.
Diese Migräne hielt 3 Tage (= 72 Std.) an, also bis zum 20. Mai um 9.30 Uhr.
Und von dort an kann ich die Eingangs erwähnten 100 Tage rechnen - also bis heute
am 27. August 2006.
Mein Programm in der Klinik umfasste u.a.: Eine Woche fasten,
Colon-Hydro-Therapie, Massagen, Ozon-Behandlungen, tägl. trinken von
Bittersalz, Einnahme von Basenpulver, Darmspülungen mit dem Klyso, u.s.w. Ich
trank ca. 5 Liter täglich (Tee) und nahm die verordneten Mahlzeiten (u.a.
„altbackenes" Dinkelbrötchen) ein. Insgesamt haben mir die 3 Wochen in der
tollen Umgebung und dem angenehmen Ambiente im Haus äusserst gut getan. Das
Personal und Dr. Zimmermann nahmen mich als Patienten und Menschen sehr
fürsorglich auf und ließen mir jegliche therapeutische Versorgung zukommen.
Zum Schluss: Schon beim o.g.
Untersuchungstermin (der sog. Anamnese) riet mir Dr. Zimmermann auf div.
Speisen zu verzichten: Salat, Rohkost, Fruchtsäfte, frisches Obst, Zucker und
Schweinefleisch. Ich enthalte mich also seit damals - und dies relativ
konsequent - von diesen Lebensmitteln. Meine Frau unterstützt mich in der
Umstellung der Essensgewohnheiten in vollem Umfang und hat uns gleich nach o.g.
Anamnese - auf den Rat von Dr. Zimmermann - einen Dampfgarer angeschafft, der
bei uns ständig im Einsatz ist. Wir/Ich esse(n) mehrheitlich dampfgegartes
Gemüse und Kartoffeln, die mit Saucen, Käse und gelegentlich Fleisch und Fisch
ergänzt werden. Weiterhin nehme ich täglich Basenpulver (ich versuche so den
Säure-/Basenhaushalt ausgeglichen zu gestalten) und Vitamin C. Insgesamt habe
ich zwischen Februar und Juni 2006 ca. 15 kg abgenommen (Tendenz: stabil) und
fühle mich mit dem neuen Gewicht von 74 kg sehr wohl und fit. Ich arbeite
wieder gerne und gehe absolut optimistisch in die Zukunft. In den 100 Tagen
hatte ich auch einige Male leichte Kopfschmerzen (!), die jeweils etwa 3 bis 8
Std. anhielten, aber ohne Probleme und ohne Schmerzmittel zu ertragen waren.
H. Z.
27. August 2006
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