Diätetik
Schonung des vielfach völlig unerkannt kranken Verdauungssystems und seiner Drüsen durch eine entsprechende Diätetik
Diese Diätetik reicht individuell verordnet vom Heilfasten zur absoluten Ruhigstellung und Schonung des Darmes und seiner Drüsen bis zu leichtverdaulichen Heilkostformen wie Hafer-, Gemüse- oder Kartoffelsuppen mit abgestufter Eiweißzulage, bis hin zur sogenannten "Milden Ableitungs-Diät" mit Kartoffeln oder Reis, Gemüse, Fisch oder zartem Fleisch.
Dazu wird als Kauhilfe eine luftgetrocknete, in feine Scheiben geschnittene Dinkelssemmel gereicht. Die volkstümliche Meinung, die Mayr-Therapie sei eine Milch- und Semmel-Kur, wird darum dieser höchst individuellen Diätetik nicht gerecht. Hinzu kommt, daß aufgrund der gestörten Verdauungskraft kaum noch jemand Milch verträgt, und wir sie darum überhaupt nicht anbieten.
Selbstverständlich wird bei all dem individuellen Allergien oder Unverträglichkeiten, insbesondere der Gluten- oder Lactose-Intoleranz, Rechnung getragen.
Dabei wird größter Wert gelegt auf eine gepflegte Esskultur mit Vermeiden der Kardinalfehler in der Ernährungsweise:
- zu schnell
- zu viel
- zu oft
- zur falschen Zeit
- zu schwer verdauliche Kost.
Trink-Kur
Reichliches Trinken vorzüglicher Heikräutertees unterstützt die Reinigung des Darmes und verdünnt Darmgifte, verdünnt aber auch unser Blut, welches auf diese Weise leichter durch den Körper strömt und unserem Herz einen geringeren Widerstand entgegensetzt. Dieses dünnflüssige Blut wird nun aufnahmefähiger für durch Fasten gelöste Schlacken, das heißt nicht abgebaute und nicht ausgeschiedene Stoffwechselprodukte oder Umweltgifte,
Medikamentenrückstände, Schwermetalle usw..
Dabei handelt es
sich um regelrechte Gifte (=Toxine), welche durch gezielte Entgiftungs- und Acidosemassagen, sowie durch Schröpftherapie aus dem verschlackten Binde-, Muskel- und Fettgewebe mobilisiert und gelöst werden. Diese Gewebe sind sozusagen die "lange Bank, auf welche unser Körper alles an Giften schiebt", was er nicht abzubauen und auszuscheiden vermag, und was uns schleichend und unmerklich krank werden lässt. Dieses mit Gift beladene Blut wird nun über die Nieren als Urin ausgeschieden. Der mitunter selbst von Ärzten belächelte Begriff der "Entschlackung" ist also durchaus zutreffend!
Dabei ist es erschreckend, wie wenig die meisten Menschen über ihren Körper und solche wichtigen Zusammenhänge wissen. So ist kaum jemandem wirklich bewußt, daß unser Urin ein Ultrafiltrat unsere Blutes ist und darum ein enorm wichtiges Entgiftungsmedium darstellt.
Auf der anderen Seite gibt Ihnen bereits diese Erkenntnis die Hilfe zur Selbsthilfe in die Hand, das heißt, eigenaktiv durch reichliches Trinken an Ihrer Gesundung mitzuarbeiten!
Schmackhafte Abkochungen basischer Gemüse, die beliebte Basenbrühe, unterstützt diesen Prozess und
wirkt der beim Fasten auftretenden Übersäuerung des Organismus wirkungsvoll entgegen.
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