Info-Telefon: +49 (7632) 754-0  ·  eMail:    
Wenn Frauen leiden

Unfruchtbarkeit, gynäkologische Erkrankungen und Wechseljahresbeschwerden – neue Erkenntnisse der Ganzheitstherapie

Seit einigen Jahren nimmt Dr. med. Michael Zimmermann, Badenweiler, zu aktuellen Gesund-heitsfragen in BIO Stellung. Vielen hat er mit seinem Ärzte- und Therapeutenteam schon geholfen, mit hartnäckigen Leiden und Beschwerden fertig zu werden. Heute beschäftigt er sich mit dem Thema Frauenleiden.

Download als PDF-Datei: Wenn Frauen leiden Wenn Frauen leiden 61.03 Kb

BIO: Herr Dr. Zimmermann, die Bundesrepublik zählt mittlerweile zu den geburtenschwächsten Ländern Europas. Dabei wünschen sich viele Ehepaare nichts sehnlicher als ein eigenes Kind. Nun hat man festgestellt, dass nicht nur zunehmende Umweltbelastung, sondern auch chronische Verdauungsprobleme sehr häufig damit in Zusammenhang stehen. Wie kann man aus Ihrer Sicht Probleme lösten bzw. welche Erfahrungen haben Sie in der Praxis damit gemacht?

Dr. Zimmermann: Was die angesprochene Umweltbelastung angeht, so tut hier vor allem Aufklärung not, um zu wissen, wogegen wir uns zu schützen haben. Nun ist die hohe Belastung von Luft, Wasser und Boden und damit unseren Nahrungsmitteln den meisten Menschen bekannt. Doch lassen Sie mich in diesem Zusammenhang auf einen weitgehend unbekannten Umstand der unmittelbaren Schadstoffvergiftung hinweisen, dem jedermann weitgehend unbewusst ausgesetzt ist.

Wenn Kleidung zum Gift wird

So hält der einstige Chef des zum Berliner Bundesgesundheitsamtes (BGA) gehörenden Instituts für Wasser-, Boden- und Lufthygiene, unsere Kleidung für die allernächste Umwelt Ausdünstungen aus Textilgewebe seien für den Menschen „die konzentrierteste Form der Zuführung von Wirkstoffen", warnt der Umweltmediziner, da jedes Kleidungsstück wie ein großes Pflaster der Haut aufliegt, so dass sich durch Schweiß und Wärme chemische Inhaltsstoffe herauslösen und in den Organismus eindringen können.

Ein bislang völlig unterschätzter Schadstofftransfer setzt ein, und das mit hochgiftigen Substanzen, wie Pestiziden oder PCB (polychlorierte Biphenyle) oder dem hochgefährlichen Lindan, von dem man von einer schwerst erkrankten Mode-Boutique Besitzerin einen Rekordwert von 486(!) Mikrogramm des Insektenkillers pro Liter Blutserum fand. Hier Bescheid zu wissen, heißt also sich schützen können! Etwa durch gründliches Waschen neuer Kleidung, vor allem bei Säuglingskleidung und vermeintlichen Naturstoffen, wie Baumwolle oder Seide aus dem Ausland.

Gegen zahllose andere Umweltgifte können wir uns als Großstadtmenschen oder Industriearbeiter jedoch nur unvollkommen schützen, da wir unsere jeweilige Lebenssituation vielfach nicht grundlegend ändern können. Doch können wir etwas sehr Dynamisches tun, um mit Stoffwechsel- wie auch Umweltgiften besser fertig zu werden: Nämlich unseren Körper ertüchtigen! Ich stelle hier ein 5-Punkteprogramm vor, mit welchem jedermann sofort beginnen und positive Wirkung erzielen kann.

1. Die Funktionen unseres Verdauungssystems zu verbessern: Das bedeutet, die mit 4.000 mikroskopischen qm größte Kontaktfläche des Körpers mit der Umwelt zu aktivieren für eine bessere Resorption, also Aufnahme von Wertstoffen, wie etwa den Schutz-Vitaminen A, E und C, sowie von Spurenelementen wie beispielsweise Selen, das von Schwermetallen und so genannten freien Radikalen zu schützen vermag. Auch die Entgiftungsfähigkeit von Darm und Drüsen wird hierdurch angeregt, da zahlreiche Gifte, Medikamente, aber auch Schwermetalle, wie Quecksilber, Kupfer und Blei, über die Schleimhaut des Dickdarmes und über die Leber ausgeschieden werden.

In diesem Zusammenhang muss auch angesprochen werden, dass deutsche Kinder internationale Spitzenreiter sind, was ihre Belastung mit den gefährlichen chlorierten Kohlenwasserstoffen (CLKW) angeht. Man vermutet einen Zusammenhang mit dem Auftreten von Leukämien und Fehlbildungen bzw. der Häufung von Tumoren. Aus der Tatsache, dass die höchsten Werte bei Neugeborenen gemessen wurden, ist ersichtlich, dass das von der Natur vorgesehene Filterorgan der Mutter, die Plazenta, das Ungeborene oft nicht mehr schützen kann.

Das bedeutet andererseits aber auch, dass jegliche Funktionsverbesserung des mütterlichen Organismus eine günstigere Situation für das Ungeborene schafft.

Wie katastrophal es um die Gesundheit des Verdauungssystems aussieht, ist mühelos ablesbar an der Rate des Darmkrebses, die heute an vorderster Stelle steht. Ein Krebs kann sich nur in einem gestörten Organ entwickeln! Darmverbesserung bedeutet nun einerseits Darmpflege durch Reinigungsmaßnahmen wie regelmäßig und mühelos selbst durchzuführende Einläufe mit warmem Wasser - wie andererseits eine „angemessene" Ernährung - das heißt, der Art der Darmschädigung entsprechend!

Hier gilt als Kernsatz: „Nicht, was wir essen kommt uns zugute, sondern ausschließlich das, was wir verwerten können". Entgegen landläufiger Meinung wird das vielfach eine leicht aufschließbare und sehr schonend zubereitete Kost sein. Guten Anhalt bietet hier ein im Haug-Verlag erschienenes Buch „Die Darmreinigung".

2. Reichliches Trinken dünn gebrühter Heilkräutertees wirkt blutverdünnend, verbessert die Zirkulation und fördert hiermit die Ausscheidung wasserlöslicher Gifte über die Niere.

3. Regelmäßige, doch maßvolle Bewegung sorgt für eine gute Durchblutung, aktiviert die Verdauungsorgane und belebt die Atmung.

4. Kultivierung der Atmung durch gezielte Atemtherapie, wie auch durch Bewegung erhöht die Sauerstoffaufnahme des Organismus und verbessert so die Oxydation, also die Verbrennung von Giften. Dieser Schlüsselgedanke steht auch hinter der Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie des Atomphysikers Prof. Manfred von Ardenne, welche mit dieser Zielsetzung einsetzen.

5. Medikamentöse Behandlung durch erfahrene ärztliche Anleitung mit Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen im Sinne der Orthomolekularmedizin. Hier war wegweisend der Nobelpreisträger prof. Linus Pauling tätig.

BIO: Sie haben uns hier ein umfassendes und in seiner Durchführbarkeit für jedermann überzeugendes Konzept vorgelegt, wie man auch in einer belasteten Umwelt selbst aktiv zur Gesundung beitragen kann. Wäre es dann nicht sinnvoll, einem Elternpaar zu raten, sich gemeinsam auf eine Schwangerschaft vorzubereiten, um so gesündere Vorraussetzungen für das werdende Leben zu schaffen. Und - gibt es denn Unterschiede zwischen Neugeborenen von Müttern  mit einem sanierten Verdauungssystem und anderen Babys.

Dr. Zimmermann: Es wäre nicht nur sinnvoll, sondern ein von hoher Verantwortung getragener Gedanke, sich auf das neue Leben vorzubereiten! Denn die Mutter soll ja für die Mühen der Schwangerschaft mit einem gesunden Kind belohnt werden und das Kind hat ein Recht darauf, den Lebenskampf in voller Gesundheit anzutreten!

Viele Beschwerden in der Schwangerschaft wären in ihrer Gefährdung für Mutter und Kind übrigens vermeidbar, wenn man rechtzeitig für eine Sanierung des Verdauungssystems Sorge tragen würde. Dann würde sich auch die alte Erfahrung bestätigen: Das erste Kind macht die Mutter gesund, das zweite Kind macht die Mutter schön. Verständlicherweise zeichnen sich die Kinder von solchen Müttern sich eine bemerkenswerte Stabilität und harmonische Entwicklung aus.

BIO: Das erfahren wir auch immer wieder aus unserem Leserkreis. Welch positive Wirkung vor allem eine stationäre Darmsanierung und Entgiftungstherapie auf den Organismus ausübt - und das nicht nur bei über Jahre bestehender Unfruchtbarkeit von Frau (und Mann) - sondern auch bei andren hartnäckigen Frauenleiden, wie Eierstockentzündungen, Zyklusbeschwerden, Senkungen, Wechseljahrsbeschwerden usw. Wäre es dann nicht auch in der Nachbehandlung von Krebsoperationen notwendig, auf eine innere Reinigung des Körper zu achten?

Dr. Zimmermann: Was für alle Leiden zutrifft, gilt natürlich in besonderem Maße auch für das Krebsleiden, welches sich nur auf dem Boden eines gestörten Organismus und Stoffwechsels entwickeln kann! Hier schaffen in der Tat nicht abgebaute und ausgeschiedene Körper- wie auch Umweltgifte einen idealen „Nährboden". Wir sollten also den eher volkstümlichen Begriff „Entschlackung" in einem modernen naturwissenschaftlichen  Licht als Intoxikation, also eine Entgiftung werten.

Lassen Sie mich zusammenfassen, dass wir also bei weitem nicht so schutzlos und hilflos den Krankheiten und insbesondere dem Krebs ausgeliefert sind, wie man denken könnte, wenn man die Resignation der modernen Krebsforschung wahrnimmt. Hören wir den großen Naturwissenschaftler Louis Pasteur, welcher - seiner Zeit weit voraus - sinngemäß meinte: „Nicht die Schädigung an sich ist entscheidend, sondern letztlich allein das Milieu, auf welches sie trifft."

BIO: Wir danken Ihnen sehr herzlich für Ihre interessanten und hoffnungsvollen Ausführungen.

 
weiter >
© 2010 Klinik Zimmermann Betriebsgesellschaft mbH