Unsere Welt macht uns krank…
Wir leben in einer Zeit gewaltigen Umbruchs. Noch nie zuvor sah sich die Menschheit einer solchen globalen Bedrohung aller Lebensbereiche gegenüber wie heute. Die Entwicklung der Nukleartechnologie lässt uns am Rande der totalen Vernichtung leben, - radioaktive Strahlen bergen unwägbare Langzeitschäden.
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Wenn es von der Französischen Revolution heißt, „die Revolution frisst
ihre Kinder"; so könnte man heute Ähnliches von der Technik sagen, welche nicht
durch den menschlichen Geist beherrscht wird uns ihm zusehends entgleitet.
Denn die Menschheit erstickt buchstäblich im eigenen Müll, - an ihren
Produkten und Ausscheidungen, welche das Ökosystem unserer Erde überfordern und
vergiften.
In diesem Makrokosmos wurzelt sozusagen der Mikrokosmos Mensch und
scheint der Bedrohung durch Gifte in Luft, Wasser, Boden und Nahrungsmitteln
wehrlos ausgesetzt zu sein.
Es gilt als erwiesen, dass die Flut chronischer und therapieresistenter
Erkrankungen eine wesentliche Ursache findet in dieser Vergiftung aus der
Umwelt: Ob nun die Arteriosklerose, die rheumatischen Leiden, die Alzheimersche
Erkrankung, die Multiple Sklerose, die Allergien usw.
Hinzu kommen weitere Gefahren, wie tief greifende Klimaveränderungen,
die viel diskutierte Ozongefährdung oder auch der allgemeine Lebensstress.
Es soll hier nicht die Frage diskutiert werden, in welcher Weise wir
uns gegen Umweltgifte durch Vermeidung schützen können - ein eigenständiges und
ungemein wichtiges Thema: Denken wir an Amalgamfüllungen der Zähne,
schadstoffarme Nahrung, Reinhaltung der Luft durch neue Technologien usw. -; manches
kann hier mit sofortiger Wirkung und sehr sinnvoll getan werden. Doch sollten
wir uns nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Entgiftung der Umwelt eine
mittel - bis langfristige Aufgabe sein wird, - wir jedoch jetzt und heute leben
und ein Höchstmaß an Gesundheit und Lebensfreude erfahren wollen!
Kann der Mensch überleben?
Im Laufe der Evolution hat der Mensch über Jahrmillionen gelernt, im Schatten
der Gefährdung zu leben. Er hat Überlebens-Systeme entwickelt, um etwa Bakterien,
Viren und Pilzen zu widerstehen. So entstand das Immunsystem. Ja, es bildeten
sich im menschlichen Organismus sogar regelrechte Lebensgemeinschaften mit
Bakterien, welche zu gegenseitigem Nutzen in einer Symbiose mit uns leben. So
die Darmflora. Doch wehe, sie entgleist! Dann können ansonsten durchaus
friedliche Bakterien überhand nehmen und von Haustieren zu Raubtieren werden.
So schützt uns die Natur
Weiter hat die Natur Entgiftungsorgane gebildet, um
Stoffwechselprodukte und Umweltgifte abzubauen und auszuscheiden: So die Leber,
den Darm, die Nieren, die Lunge und die Haut. Die Funktion dieser biologischen
Strukturen entscheidet also in hohem Maße über unser gesundheitliches
Schicksal!
Wie zutreffend das ist, weiß jedermann aus der Erfahrung eines
Sonnenbrandes oder einer Bronchitis, die uns völlig, die uns völlig außer
Gefecht zu setzen vermögen, - und das, obwohl es sich bei der Haut oder bei den
Bronchien um vergleichsweise kleine Flächen handelt.
Um wie viel mehr muss sich in diesem Zusammenhang jegliche Schädigung
des Darmes nachteilig auswirken, - hat
er doch eine Oberfläche von 4.000 qm. Und gerade dort finden sich 80 Prozent
unseres Immunsystems! Das heißt, wir müssten in diesem Organbereich allergrößte
Aufmerksamkeit zuwenden im Hinblick auf den Überlebenskampf und auf die Auseinandersetzung
mit Giften. Das ist leider noch viel zu wenig der Fall! Und wie sieht es aus
mit der Gesundheit des Verdauungssystems?
Sind unsere Entgiftungsorgane
intakt?
Bei unvoreingenommener Betrachtung muss man heute feststellen, dass es
darum keineswegs gut bestellt sein kann. Denn immerhin finden wir hier einen
Großteil aller Krebse, die nur in gestörten und schlecht durchbluteten Organen
entstehen. Das besonders gut mit Blut versorgte Herz und die Milz kennen
beispielsweise so gut wie keinen Krebs!
Röntgen und Endoskopie (Spiegelung) erweisen immer mehr, in welchen
Ausmaß dieses unser wichtigstes Stoffwechsel- und Entgiftungsorgan geschädigt
ist: geschwollen und den Leib vorwölbend, verlängert und erweitert, vielfach
mit Divertikeln (Vorstülpungen nach außen) und Polypen (Wucherungen nach
innern) durchsetzt, - wund und entzündet,- verschmutzt und verschleimt und
immer häufiger mit Candida-Pilz-Colonien überwuchert.
Darmgifte untergraben die
Gesundheit
Die Toxikologie (Giftlehre) identifiziert in seinem solchem Darm höchst
giftige Substanzen, - Leichengifte wie Cadaverin und Skatol usw. - Stoffe,
welche in hohem Maße als krankmachend und krebserzeugend gelten, - Substanzen,
welche das Immunsystem in Schach halten und es zu heftigen Reaktionen veranlassen
- so entstehen die Allergien. Diese Gifte können in die Blut- und Lymphbahn
übertreten und die „strömende Krankheit" (griech. to rheuma) entstehen lassen
oder die Neurodermitis, die Schuppenflechte, die Migräne, die Herzrhythmusstörungen
usw.
Wer könnte daran zweifeln, dass Widerstandskraft des gesamten
Organismus derart untergraben wird, dass sich nahezu jedes Leiden bilden kann,
welches dann jedoch in der Regel als eigenständige Krankheit behandelt wird, -
mit allerdings immer ernüchternderen Ergebnissen.
Hoffnung und Perspektive einer
Darmsanierung
Andererseits zeigt das positive Ergebnis einer fachgerechten
Darmsanierung immer wieder, in welchem Ausmaß doch eine regelrechte Vergiftung
aus dem Darm ursächlich beteiligt ist an solchen Problemleiden. Sanierung meint
hier Medizin nach Dr. F. X. Mayr, welcher schon vor Jahrzehnten den Darm als
das „weit- verbreitetste und dennoch am wenigsten erkannte Übel" bezeichnete,
„welches den Menschen vorzeitig alt, krank und hässlich werden lässt". Ziel
dieser Therapie ist die Harmonisierung des Verdauungstraktes. Das will heißen:
Abbau von Gärungs- und Verwesungsprozessen durch Ausscheidung der krankmachenden
Darmflora, um so den Gifteinstrom aus dem Darm abzustellen.
Hier haben sich im Lichte der modernen Medizin individuell vorgenommene
Darmspülungen als außerordentlich hilfreich erwiesen, - vor allem ein elegantes
und sanftes Verfahren aus der Weltraumtechnologie, die so genannte
Colon-Hydrotherapie (Dickdarm-Wasserspülung), welche gerade bei Problemleiden
immer wieder die alte Erfahrung bestätigt: Krankheit wie auch Gesundung wurzeln
im Darm. Denn erst nach einer solchen Milieubereinigung kann sich eine
Neubesiedelung der Schleimhaut mit einer „Gesundheitsflora" als
erfolgsversprechend erweisen. Von welcher Bedeutung das ist, ersieht man schon
aus der Tatsache, dass die Zahl der Darmbakterien die Zahl unserer Körperzellen
um ein vielfaches übersteigt.
Rohkost oder Schonkost?
Schonkost lautet auf diesem Wege die Devise. Leichtverdauliche Kost,
sorgfältiges Kauen und Einspeicheln! Und keinesfalls Anregung durch schwerst verdauliche
Ballaststoffe wie wohlmeinend - jedoch mit fast religiösem Eifer als Patentrezept
für Gesundheit verkündet.
Doch liegt hier ein grundlegender wissenschaftlicher Denkfehler vor:
Man sollte die Rechnung nicht ohne den Wirt machen, - ohne den erschöpften und
kranken Darm und dessen Drüsen, welche durch Anregung weiter in die Erschöpfung
getrieben würden! Eine unselige Methode also, welche durch verstärkte Ausscheidung
zwar zunächst durchaus entlastet und das Befinden verbessert, - darum schwören
ja so viele Menschen darauf - auf die Dauer jedoch immer weiter in die
Sackgasse der Krankheit führt.
Wohlgemerkt, es geht hier um eine Therapie des anerkannt kranken
Darmes, - und keinesfalls um eine Ernährungsideologie. Denn die Ernährung wird
immer eine individuelle Sache sein, - abhängig von Konstitution, Alter, Bewegung,
Esskultur usw.-
Doch immerhin sei daran erinnert, dass der Maßstab der
Leichtverdaulichkeit durch entsprechende Zubereitung uraltes und bewährtes Kulturgut
der asiatischen Küche darstellt.
Sie zeichnet sich aus durch vortreffliche Bekömmlichkeit und eine
bemerkenswerte Gesundheit der Bevölkerung. Neuste wissenschaftliche
Erkenntnisse bestätigen übrigens zusehends die uralten Erkenntnisse der Medizin
des Ayur-Veda, welche in den letzten Jahren eine wahre Renaissance in der
westlichen Welt erfährt.
Schach den Umweltkrankheiten
durch Darmsanierung?
Sicherlich kein „matt" für die Problemleiden, - doch mit Bestimmtheit
ein wesentlicher Gesichtspunkt einer modernen und positiv zukunftsorientierten
Medizin!
Dr. med. Michael Zimmermann
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