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In unserer Serie über die großen
Krankheiten unserer Zeit beantwortet Herr Dr. Michael Zimmermann Fragen zu aktuellen
Gesundheitsproblemen aus dem Leserkreis. Heute geht es unter anderem um so
wichtige Fragen wie: Kann man um eine Gallenoperation herumkommen? Wie rasch
kann sich der Stoffwechsel bei einer gezielten Kurztherapie regenerieren?
Download als PDF-Datei: Wenn Leber und Galle streiken (207.23 KB)
BIO: Herr Dr.
Zimmermann, Sie haben sich in Ihrer Klinik darauf spezialisiert, das bei so
vielen Menschen kranke Verdauungssystem zu sanieren. Aus langjähriger Erfahrung
wissen Sie, dass hier tatsächlich die Wurzel vieler anderer Übel zu suchen ist.
Immer wieder fragen uns nun Leser, was mit naturheilkundlichen bzw.
ganzheitsmedizinischen Maßnahmen bei einer Erkrankung von Leber bzw. Galle
getan werden kann.
Dr. Zimmermann: Zunächst müssen wir feststellen, dass es isolierte,
also alleinige Erkrankungen von Lebe rund Galle niemals gibt, sondern immer der
gesamte Verdauungsapparat mitspielt, bzw. mit betroffen ist. Es handelt sich
hierbei immerhin um eine mikroskopische Oberfläche von 4000 Quadratmetern, was
bei gestörter Funktion natürlich den ganzen Menschen krank zu machen vermag.
Zum Anderen muss man wissen, dass sich Störungen dieses Organkomplexes keineswegs
durch unmittelbare Beschwerden zu äußern brauchen. Fatale Gewöhnungs- und
Abstumpfungseffekte sind hierfür verantwortlich.
Wir
erleben immer wieder am Darmkrebspatienten, welcher mit „Verdauung"
vermeintlich niemals bewusste Probleme hatte. Den Schwarzen Peter sozusagen hat
hierbei die Leber, welche ja das gesamte mit Nähr- und Schadstoffen beladene
Blut aus dem Darm zunächst einmal filtern und entgiften muss und dabei immer
mehr an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit gerät.
BIO: Nun sagt
man ja von einem jähzornigen Menschen, er sei „cholerisch" und „ihm laufe die
Galle über"; oder von einem sensiblen Zeitgenossen, er sei „melancholisch",
„eine Laus sei ihm schon wieder über die Leber gelaufen". Welche Zusammenhänge
sehen Sie da als Mediziner? Ist das Therapieprogramm Ihrer Klinik darauf orientiert,
solche Beschwerden zu kurieren und warum?
Dr. Zimmermann: Ich sehe hier zunächst einen unmittelbaren
Zusammenhang, welcher bereits den Ärzten der Antike wohl bekannt war, da sie
die Beobachtung machten, dass Abflussstörungen der Galle aus der Leber das
Gemüt und den Charakter eines Menschen in ganz erheblichem Maße belasten. Bedeutet
doch die Übersetzung des griechischen Wortes „cholerisch" in etwa „Galle im
Blut", und „melancholisch" nichts anderes als „schwarze", also rückgestaute
„Galle".
Wir
müssen also auch die ansonsten so ungemein schwer zu behandelnde „Depression"
vor diesem Hintergrund betrachten und nicht immer nur glauben, es liege hier
ein schuldhaftes Verhalten des Elternhauses, des Ehepartners usw. zugrunde, wie
das leider nur zu oft als Schuldzuweisung erfolgt. Damit ist niemandem
geholfen! So ist auch die Erkenntnis des Nobelpreisträgers Wagner von Jauregg
zu verstehen: „Man könne den meisten Menschen den Weg in die Nervenheilanstalt
bzw. in die Psychopharmaka ersparen, wenn man ihnen nur fachgerecht den Darm
reinigen und pflegen würde."
BIO: Das klingt
in der Perspektive geradezu faszinierend, hat sich doch die Depression zu einer
regelrechten Volkskrankheit entwickelt. Und wir hören auch immer wieder von
Lesern über beeindruckende Erfolge gerade bei langjährigen Leiden dieser Art
durch eine solche Therapie bei Ihnen. Um nun die Frage einer Leserin aufzugreifen:
Gibt es eine Möglichkeit, eventuell um eine Gallensteinoperation herumzukommen
und immer wiederkehrende Gallenkoliken zu vermeiden, wenn man sich einer
gezielten Therapie unterzieht?
Dr. Zimmermann: Das hängt immer vom Entzündungszustand der
Gallenwege und der Gallenblase ab, gibt es doch zahllose Menschen, welche mit
einer steingefüllten und „ruhigen" Gallenblase ohne Beschwerden sind und buchstäblich
„steinalt" werden. Wenn es also gelingt, diese chronische Neigung zur
Entzündung wirklich abzubauen und gute Abflussverhältnisse der Galle
wiederherzustellen ist eine solche, auch heute nicht ganz unproblematische
Operation sicher in zahlreichen Fällen zu vermeiden.
BIO: Worin
besteht nun eine solche gezielte Therapie, und wie kann der Patient später zu
Hause sein Leben gestalten, um keine Rückfälle befürchten zu müssen?
Dr. Zimmermann: Wichtigste Basismaßnahme ist hier immer eine sanfte
und nachhaltige Reinigung es immerhin etwa zehn Meter langen Verdauungstraktes.
Das erfordert oft geraume Zeit, da nicht nur angekrustete und zersetzte Nahrungsrückstände
abgelöst und ausgeschwemmt werden müssen, sondern auch die zumeist bestehende
krankhafte Bakterienbesiedlung des Dünndarms, welche für die überaus lästige
und äußerst schädliche Gasbildung verantwortlich ist.
BIO: Sie
verwenden hierzu eine Entgiftungsmethode aus der Weltraumtechnologie, über
deren wohltuende Wirkung unser Leser immer wieder berichtet. Worum handelt es
sich hierbei?
Dr. Zimmermann: Diese Entwicklung der NASA ist eine besonders
schonende und wirkungsvolle Form der Darmspülung, welche neben einer Reihe
anderer Maßnahmen individuell dann eingesetzt wird, wenn die natürliche
Selbstreinigungsfähigkeit des Darmes so sehr darniederliegt, dass
Rückvergiftungen auftreten. So ist auch
wohlbekannt, dass gerade über die Schleimhaut des Dickdarms Schwermetalle
wie Blei, Quecksilber, Wismut usw. ausgeschieden werden.
Die
Hauptwirkung dieser Therapie liegt einmal in der Entgiftung des Blutes wie auch
in der Entstauung des gesamten Darmtraktes, so dass wesentlich bessere
Abflussbedingungen für das Leber-Galle-System geschaffen werden und dieses sich
wieder in erstaunlichem Maße erholen kann.
BIO: Das spielt
doch sicher eine erhebliche Rolle bei Leberfunktionsstörungen durch erhöhten Alkoholgenuss,
aber auch aufgrund von Medikamenten und Umweltgiften, wodurch es zu Fettleber
und Leberzyrrhose kommen kann. Welche Symptome und Warnsignale deuten denn überhaupt
auf eine behandlungsbedürftige Leber hin?
Dr. Zimmermann: Vor allem körperliche und geistige Erschöpfung mit
Niedergeschlagenheit und Stimmungsschwankungen, oft mit gravierender Einschränkung
der Leistungsfähigkeit. Aber auch eine übersteigerte Esslust, gieriger Heißhunger
auf bestimmte Genussgifte wie Süßigkeiten, Kaffee, starke Gewürze, Nikotin
usw., wobei immer das Gefühl vorherrscht, durch nichts mehr zufriedengestellt werden
zu können.
BIO: Aber das
sind doch Beschwerden, über welche heute so gut wie jedermann klagt, sie sind
doch nahezu Ausdruck unserer Gesellschaft geworden.
Dr. Zimmermann: Das ist völlig richtig, und wir können dies in der
Tat als einen regelrechten Gradmesser der fast durchweg ernsthaft eingeschränkten
Entgiftungsfunktion von Leber und Darm betrachten.
BIO: Vielfach
entschließen sich Patienten erst dann zu einer ursächlichen Therapie, wenn eine
massive Krankheut ausbricht, der oft jahrelang unerkannte Vorstadien
vorausgehen. Man fühlt sich nicht richtig krank, aber auch nicht gesund, spürt
mehr und bewußt die Gefahr und weiß
nicht, wo man ansetzen kann. Vor allem Selbständige und Freiberufler
glauben oft, keine Zeit zu haben, wenn es um die Gesundheit geht, Welche
Behandlungsdauer ist hier als Kurztherapie sinnvoll?
Dr. Zimmermann: Unsere gezielten Maßnahmen gestatten es, hier
bereits in ein bis zwei Wochen eine wesentliche Entlastung des Stoffwechsels
herbeizuführen und mit oft durchschlagender Verbesserung der Laborwerte.
Erinnert sei darum in diesem Zusammenhang an ein Wort Prof. Pirlets: „Wir
können als Ärzte wohl nichts Wirkungsvolleres für unsere Patienten tun, als die
Vergiftung aus dem Darm abzustellen!"
BIO: Sie entwerfen
hier wieder einmal eine beeindruckende Perspektive einer kraftvollen medizinischen
Dynamik mit dem erklärten Ziel, die Vitalität und Leistungsfähigkeit wieder zu gewinnen.
Wie man immer wieder hört registrieren insbesondere Frauen mit Genugtuung eine
verjüngende Wirkung auf die Haut. Könnte
man die Sanierung des Verdauungstraktes gewissermaßen auch als eine
Schönheitskur von innen bezeichnen?
Dr. Zimmermann: Ganz gewiss, da die Patienten durch eine solche
Entgiftung im Allgemeinen auch äußerlich regelrecht aufblühen und sich um Jahre
verjüngt fühlen.
BIO: Herr Dr.
Zimmermann, wir danken Ihnen sehr für das interessante Gespräch.
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